BP-Seminar: „Das BP als Abenteuer“

BP-Seminar: „Das BP als Abenteuer“

Der Montag diente dem Kennenlernen und dem Aufbau von Vertrauen innerhalb der Gruppe. Durch Kooperationsübungen auf umgedrehten Bänken, bei denen der Boden nicht berührt werden durfte, wurden Kommunikation, Absprachen und gegenseitige Unterstützung gefördert. Ergänzend dazu startete die Aktion „Geheimer Freund“, bei der jede Person während der Woche heimlich eine andere unterstützte und motivierte. Mithilfe von Bildkarten reflektierten wir persönliche sowie berufliche Herausforderungen im Berufspraktikum und tauschten uns darüber in Kleingruppen aus. Am Nachmittag führten wir im Rahmen einer Schnitzeljagd im Wald mehrere erlebnispädagogische Teamaufgaben durch, darunter nonverbales Wiederfinden mit verbundenen Augen, gemeinsames Fortbewegen als aneinandergebundene Gruppe sowie der Bau einer wetterfesten Notunterkunft aus Naturmaterialien. Eine Einzelübung zur bewussten Wahrnehmung rundete den Tag ab und wurde gemeinsam reflektiert.

Am Dienstag starteten wir mit einem gemeinsam organisierten Frühstück und einer theoretischen Einführung in die Grundlagen der Erlebnispädagogik. Anschließend setzten wir im Park verschiedene kooperative Teamspiele um, die Problemlösefähigkeiten, Kommunikation und Zusammenarbeit erforderten. Am Nachmittag fuhren wir in den „Teampark Hobbach“, einen Hochseilgarten, in dem wir gemeinsam verschiedene Herausforderungen meisterten. Dabei standen Vertrauen, Mut, Selbstüberwindung und Teamzusammenhalt im Vordergrund. 

Der Mittwoch stand im Zeichen der Reflexion und des kreativen Handelns. Zunächst blickten wir gemeinsam auf die bisherigen Tage zurück und gaben uns gegenseitig Feedback. Eine pädagogische Schatzkiste mit Zitaten regte zum Nachdenken an. Besonders herausfordernd war eine Tauschaufgabe in der Stadt, bei der wir ausgehend von einem Apfel und einem Ei ein gemeinsames Mittagessen organisieren sollten. Diese Aufgabe förderte Eigeninitiative, Kommunikationsfähigkeit und Kooperation. Am Nachmittag entwickelten wir in Kleingruppen eigene erlebnispädagogische Angebote für unterschiedliche Settings wie Natur, Stadt oder Indoor.

Am Donnerstag wurden diese geplanten Angebote praktisch umgesetzt. Zunächst fand ein erlebnispädagogisches Angebot in der Natur statt, anschließend ein Indoor-Angebot in der Schule. Nach einer Pause führten weitere Gruppen erlebnispädagogische Angebote im städtischen Raum durch. Dabei konnten wir unsere Planungskompetenzen, unsere Rolle als Anleitende sowie unsere pädagogischen Fähigkeiten erproben und reflektieren.

Der Freitag bildete den Abschluss der Abenteuer-Woche. An diesem Tag reflektierten und werteten wir die gesamte Woche ausführlich aus. Zudem wurde die Aktion „Geheimer Freund“ aufgelöst, was für viele lustige, spannende und wertschätzende Momente sorgte und den Gruppenzusammenhalt nochmals deutlich stärkte. Insgesamt erwies sich dieser Abschlusstag als besonders bereichernd und lehrreich, da er das Erlebte vertiefte und den Transfer in die zukünftige pädagogische Praxis ermöglichte.

Autor/-innen: Angelika Kuhfeld, Deniz Sezgin

Netzwerk Zukunft – Gemeinsam weiterdenken

Netzwerk Zukunft – Gemeinsam weiterdenken

Die FakS lädt herzlich zur Zukunftswerkstatt ein!

Am 25. Februar 2026 um 18 Uhr möchten wir gemeinsam mit ehemaligen Studierenden, externen Kooperationspartnern und allen, die sich mit unserer FakS verbunden fühlen, neue Ideen zur Zusammenarbeit entwickeln.

Deine Perspektiven und Erfahrungen sind uns wichtig. Nur zusammen können wir kreative Wege finden, um unsere Ausbildung noch besser an die Bedürfnisse aller Beteiligten anzupassen. Wir möchten erfahren, welche Herausforderungen und Wünsche du hast und uns gemeinsam auf den Weg machen.

Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch und deine Anregungen!

Sonja Roth, Steffen Müller &
das gesamte Team der FakS

Gib bitte bis zum 12. Februar 2026 per E-Mail () Bescheid, ob wir uns auf dich freuen können.

PS: Für Snacks und Getränke ist gesorgt.

Seminar entwickelt Musiktheater zur Demokratiebildung

Seminar entwickelt Musiktheater zur Demokratiebildung

Zu Beginn der Seminarwoche war für uns Studierende nur eines klar: Jeder sollte ein Bilderbuch mitbringen. Innerhalb von fünf Tagen sollte auf dieser Grundlage ein selbst entwickeltes Musiktheater entstehen, das wir am Ende vor Kindern, Erzieher*innen, Mitstudierenden und Dozent*innen aufführen würden. Mit Neugier, Motivation und Vorfreude starteten wir in die Woche.

Bereits am ersten Seminartag lernten wir wertvolle spielerische Methoden kennen, um innerhalb eines Gruppenprozesses demokratische Entscheidungen zu treffen. So wählten wir gemeinsam das Bilderbuch „Bestimmer sein“ aus, welches sich kindgerecht mit Mitbestimmung und Demokratie auseinandersetzt. Dieses Buch bildete die Grundlage für unser Musiktheater.

Darauf aufbauend verteilten wir Aufgaben, bildeten Arbeitsgruppen und planten die Woche gemeinsam. Passend zum demokratischen Ansatz unseres Projekts konnte jede*r eigene Stärken einbringen und Verantwortung übernehmen.

Neben der künstlerischen Arbeit beschäftigten wir uns ebenso mit dem Praxisbezug dieses BP-Seminares. In einem gemeinsamen Rollenspiel saßen wir als Bildungsexpertin, Bürgermeisterin, Künstlerin, Kitaleitung, Elternbeirat und Erzieher*in an einem Tisch. Der Ausgangspunkt war die Idee der Erzieherin, solch ein Musiktheaterprojekt in der Kita umsetzen zu wollen. Aus den jeweiligen Rollen heraus erklärten wir, warum wir ein solches Projekt für die Kinder als sinnvoll erachten, vertraten fachlich unsere Meinung und setzten uns mit den unterschiedlichen Bedürfnissen und Sichtweisen der beteiligten Personen auseinander.

Parallel dazu entstanden Kulissen, Kostüme, ein Drehbuch sowie selbst komponierte Lieder. Der kreative Prozess und die Aufführung erforderten Offenheit, Flexibilität und Mut. Dieser Schritt aus der Komfortzone führte jedoch zu einem Ergebnis, auf das wir als Gruppe sehr stolz sind. So sind wir an dieser Aufgabe gewachsen und haben viele neue, wertvolle Lernerfahrungen für uns und unsere pädagogische Praxis mitnehmen können.

Am Ende der Woche präsentierten wir unser Musiktheater in zwei Vorstellungen, zunächst vor über 130 Kindern und anschließend der Schulgemeinschaft. Unsere Gäste erlebten wie auch wir ein Projekt, das unsere pädagogische Haltung widerspiegelt und zeigt, wie Demokratie, Kreativität und Gemeinschaft im Musiktheater erlebbar werden.

So viel Harmonie nennt man Demokratie!

Alina Baumann, Berufspraktikantin

fobizz – Schule

fobizz – Schule

Die Fachakademie für Sozialpädagogik freut sich über ein erfolgreich absolviertes Fobizz-Zertifikat.

Die Fortbildung stärkt digitale Kompetenzen und unterstützt eine moderne, zeitgemäße pädagogische Praxis. Mit dem Zertifikat wird ein weiterer Schritt in Richtung digitaler Bildung gegangen – zum Vorteil zukünftiger pädagogischer Fachkräfte und der Kinder und Jugendlichen, die sie begleiten.

BP Seminar Puppenspiel: Die Hasen-Zuhör-Station

BP Seminar Puppenspiel: Die Hasen-Zuhör-Station

Im Rahmen des BP-Seminars erarbeiteten Studierende der Fachakademie ein Puppenspiel auf Grundlage des Kinderbuchs „Hase Hörmann und die Hasen‑Zuhör‑Station“. Nach einer intensiven Planungsphase entstanden in kurzer Zeit sowohl Textfassung als auch Bühnenbild. Anschließende Proben ermöglichten es dem Team, Bewegungsabläufe, Figurenführung und Dramaturgie gezielt zu verfeinern.

Am Aufführungstag präsentierten die Studierenden ihr Stück zunächst vor rund 110 Kindern. Die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer reagierten begeistert und beteiligten sich aktiv am Geschehen. Besonders erfreulich war der Besuch der Autorin, die die Umsetzung des Buches sehr wertschätzend begleitete. Eine weitere Vorstellung für die Studierendenschaft rundete das Projekt ab und sorgte für den ein oder anderen Lacher.

Vier Tage gefüllt mit Gemeinschaft und neuen Perspektiven

Vier Tage gefüllt mit Gemeinschaft und neuen Perspektiven

Das BP-Relipäd-Seminar auf der Burg Rothenfels unter dem Motto „Hören-Meditieren-Glauben“

Schon bei der Ankunft am 11. November wurde uns klar: Dieses Seminar würde anders werden. Hoch gelegen, fernab vom Alltag, empfing uns die Burg mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Alte Mauern, weite Ausblicke und die spürbare Ruhe sorgten dafür, dass Arbeit, Schule, Termine und To-do-Listen plötzlich in weite Ferne rückten. Genau der richtige Ort für vier intensive Tage Religionspädagogik, Gemeinschaft und persönlicher Reflexion. 

Nach dem Beziehen der Zimmer, die schlicht, aber gemütlich waren, starteten wir mit einer Willkommensrunde. Schnell entstand ein offener Austausch über unsere bisherigen Praxiserfahrungen: Welche religionspädagogischen Angebote hatten wir bereits durchgeführt? Welche Fragen stellen Kinder zu Glauben, Gott und Kirche? Ein besonderer Impuls gleich zu Beginn: Die freiwillige Einladung, das Handy für die Woche im Zimmer zu lassen. Eine kleine Herausforderung – aber rückblickend eine der besten Entscheidungen, um wirklich anzukommen, zu entschleunigen und sich voll auf das Seminar einzulassen. Ein fester Ankerpunkt der Tage war das gemeinsame Mittagessen, das jeden Tag gegen 12 Uhr stattfand. Hier wurde nicht nur gegessen, sondern gelacht, erzählt und Gemeinschaft gelebt.   

Am ersten Tag gestalteten wir außerdem unsere persönlichen Glaubenswege mit vielfältigem Legematerial. Dabei entstanden sehr individuelle Bilder, die zum Nachdenken anregten und intensive Gespräche ermöglichten. Der Abend klang mit gemeinsamem Singen aus der Liedermappe aus – ein ruhiger, verbindender Abschluss des ersten Tages. 

Der zweite Seminartag begann mit einem kleinen Morgenimpuls: Bewegung, Musik und ein Gebet sorgten schon vor dem Frühstück für einen bewussten Start in den Tag. In unserem gemütlichen Seminarraum beschäftigten wir uns anschließend kreativ mit Tanz als religionspädagogischem Element. In Partnerarbeit entwickelten wir eigene Tänze zu Liedern, die spirituellen Inhalte aufgriffen. Diese Tänze begleiteten uns durch das gesamte Seminar und wurden täglich von unterschiedlichen Zweierteams für die Gruppe angeleitet – ein schönes Beispiel dafür, wie Praxis, Kreativität und Glaube miteinander verbunden werden können. 

Auch außerhalb des Seminarraums gab es Raum für Begegnung. Bei einem kurzen Spaziergang durch das Dorf tauschten wir uns gezielt mit Teilnehmenden aus, mit denen wir zuvor noch weniger Kontakt gehabt hatten. Besonders eindrucksvoll war eine stille Einheit, in der jede Person sich eine Stunde lang mit dem eigenen „persönlichen Kreuz“ beschäftigte. Dieses Kreuz wurde selbst gebastelt und individuell gestaltet – ein sehr persönlicher Moment der Reflexion. Am Abend folgte ein emotionaler Höhepunkt: eine Andacht in der Kapelle der Burg, die viele von uns noch lange in Erinnerung behalten werden. 

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen von Spiritualität, Klang und Kreativität. In Kleingruppen entwickelten wir Klanggeschichten zu biblischen Erzählungen und präsentierten sie der Gruppe. Währenddessen durften die Zuhörenden auf Isomatten und Kissen liegen, in Decken eingekuschelt, und einfach zuhören, entspannen und wirken lassen. Ein weiterer Programmpunkt regte zum kritischen Nachdenken an: der Begriff „Kirche“. Jede*r schrieb eine persönliche Rede an die eigene Kirche – ehrlich, kritisch, hoffnungsvoll.  Diese Reden trugen wir bei einer kleinen Wanderung an ganz unterschiedlichen Orten vor, unter anderem vor einem Alpakagehege, was für besondere und teilweise sehr berührende Momente sorgte.  

Der Abend hielt dann noch eine Überraschung bereit: ein spontanes Konzert eines Schulchores, der ebenfalls auf der Burg untergebracht war, bevor wir den Tag gemeinsam bei einer Runde Werwolf ausklingen ließen. Viel zu schnell kam der letzte Tag. Nach dem Frühstück blickten wir in einer gemeinsamen Reflexion auf die vergangenen Tage zurück, bevor es ans Packen ging. Ein letztes gemeinsames Mittagessen bildete den Abschluss, dann hieß es Abschied nehmen und zurück in den Alltag fahren – mit vielen neuen Eindrücken, Gedanken und Erinnerungen im Gepäck. 

Das Relipäd-Seminar war weit mehr als eine schulische Veranstaltung. Es war eine intensive Auszeit, ein Ort für Begegnung, für Glaubensfragen, für Kreativität und für Gemeinschaft. Wer im nächsten Jahr die Chance hat, an diesem Seminar teilzunehmen, sollte sie unbedingt nutzen – denn diese vier Tage bleiben im Kopf, im Herzen und machen Lust auf mehr. 

Tom Sailer, Berufspraktikant

Unsere Weihnachtsfeier – Gemeinsam das Jahr ausklingen lassen

Unsere Weihnachtsfeier – Gemeinsam das Jahr ausklingen lassen

In festlicher Atmosphäre feierte unsere Schulgemeinschaft eine stimmungsvolle  Weihnachtsfeier, die von der SMV mit viel Engagement und Kreativität geplant und gestaltet wurde. Nach klasseninternen Feiern am Morgen, kamen die Studierenden und Dozent/-innen zur gemeinsamen Feier in der Aula zusammen. Nach der musikalischen Einstimmung begrüßten die Studierendensprecher/-innen alle Anwesenden, gefolgt von einer wertschätzenden Rede der Schulleitung. Musikalische Highlights setzten die Bands „Mafafafah“ und „SiXn’OAh!“, die mit ihren Songs für Gänsehautmomente und eine positive, hoffnungsvolle Stimmung sorgten. Ein besonderer Programmpunkt war das liebevoll gestaltete Puppen- und Schattentheater, das in einem Routiersystem von mehreren Kursen besucht wurde und das Publikum mit Kreativität und Fantasie begeisterte. Spielerische Aktionen der SMV lockerten das Programm weiter auf und stärkten das Gemeinschaftsgefühl. Den emotionalen Abschluss bildete das gemeinsame Singen, bei dem die gesamte Schule noch einmal zusammenkam, bevor die SMV die Feier offiziell verabschiedete. Diese Weihnachtsfeier zeigte eindrucksvoll, was möglich ist, wenn viele Hände zusammenarbeiten: Musik, Theater, Begegnung und Gemeinschaft machten diesen Vormittag zu einem besonderen Erlebnis und zu einem schönen Abschluss des Jahres.

Autorinnen: Denise Schmitt und Julia Daniel

Zukunftsforum spendet ans Tierheim

Zukunftsforum spendet ans Tierheim

Das Zukunftsforum hat im November einen Spendenaufruf für das Tierheim in Aschaffenburg gestartet. Hierbei sind einige Sachspenden zusammengekommen. Zudem konnte eine Geldspende in Höhe von 200 Euro durch Verkäufe von fairen Produkten am Tag der offenen Tür sowie an Nikolaus gesammelt werden. Das Tierheim freut sich jederzeit über Spenden, wodurch ihre Arbeit unterstützt wird, sich für Tierschutz einzusetzen und dabei zu helfen, für Tiere ein schönes Zuhause zu finden. Das Zukunftsforum bedankt sich ganz herzlich bei allen Mitschüler:innen, die sich bei der Spendenaktion beteiligt haben.
Hannah (HK D) und Johanna (HK A)