Berufspraktikum im Ausland

Berufspraktikum im Ausland

Neue Kulturen erleben, pädagogische Ansätze vergleichen, die eigene Haltung schärfen – ein Berufspraktikum im Ausland verändert nicht nur den Blick auf Bildung, sondern auch auf sich selbst.
Es sind diese besonderen Erfahrungen, die zeigen, wie vielfältig Lernen sein kann, wenn wir es aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Jede Begegnung, jedes Gespräch, jede Herausforderung erweitert Horizonte und stärkt die Professionalität, die in der Erzieher:innenausbildung so zentral ist. Wer im Ausland arbeitet, lernt, flexibel zu sein, Unterschiede wertzuschätzen und die eigene pädagogische Haltung bewusst weiterzuentwickeln. Man wächst an Situationen, die man vorher nicht kannte, und entdeckt, wie viel Stärke in Offenheit und Neugier steckt.
Diese Erfahrungen prägen – im Kopf, im Herzen und im beruflichen Selbstverständnis.

Bunt gestaltetes Poster mit dem Titel „Unser Berufspraktikum in Valencia“. Oben links ein Foto von drei jungen Frauen (Carla, Leonie und Luana), die vor einer orangefarbenen Wand mit der Aufschrift „Valencia mi amor“ sitzen. Daneben steht ein Text auf Deutsch, der beschreibt, dass sie aktuell an der Deutschen Schule Valencia arbeiten, pädagogische Erfahrungen sammeln und besonders die Mehrsprachigkeit sowie die Kultur vor Ort erleben. Im unteren Bereich sind mehrere eingerahmte Fotos zu sehen: Kinder beim Spaziergang im Freien, gemeinsames Arbeiten mit Teig, Bastelaktivitäten sowie Bilder eines modernen Kindergarten-Neubaus mit Außenbereich, Spielplatz und Innenräumen. Im Hintergrund ist eine stilisierte Ansicht von Valencia mit moderner Architektur und Wasserflächen zu erkennen.
Kreativ gestaltetes Poster mit dem Titel „Unser Berufspraktikum in Barcelona“. Mehrere Fotos zeigen Eindrücke aus Barcelona: die Sagrada Família aus der Froschperspektive, einen Strand bei Sonnenuntergang sowie ein Gebäude im Stil von Antoni Gaudí.

Rechts mittig ein Foto von drei jungen Frauen (Victoria, Pauline und Maya), die vor einer felsigen Küste mit Meer sitzen und in die Kamera lächeln. Daneben steht ein Text, der beschreibt, dass sie ein Jahr im Kindergarten der Deutsche Schule Barcelona arbeiten, Kinder in ihrer zweisprachigen Entwicklung begleiten, Sprachförderung gestalten und den Alltag in einer interkulturellen Umgebung erleben.

Unten sind weitere Bilder zu sehen: ein modernes Schulgebäude sowie eine Turnhalle mit spielenden Kindern. Ergänzt wird das Poster durch eine gemalte spanische Flagge und das Logo der Deutsche Schule Barcelona.
Collageartiges Poster mit dem Titel „BP in Madrid 2025/26“, dargestellt auf einem gelben Notizzettel in der Mitte. Darum herum sind vier Polaroid-ähnliche Fotos angeordnet: Oben links ein Spiegel-Selfie von den Berufspraktikant/-innen Laura und Lina in einem Innenraum, oben rechts eine Szene aus der Arbeit mit Kindern, bei der mehrere Hände mit Pinseln und Farben auf einem Tisch malen. Unten links ein modernes Gebäude der Deutsche Schule Madrid mit offener Architektur, unten rechts eine Freizeitaufnahme mit einer Reiterstatue auf einem Platz in Madrid vor historischen Gebäuden.
Ein hellblau gestaltetes Collage‑Poster dokumentiert ein Berufspraktikum in Kopenhagen. Oben ist ein Foto von zwei Berufspraktikantinnen in einem Park zu sehen, daneben weitere Bilder: ein historisches Gebäude, ein gemütlicher Raum mit Spielmaterial, eine Sporthalle und die Kleine Meerjungfrau am Wasser. Ein Text beschreibt, dass das Praktikum Einblicke in skandinavische pädagogische Ansätze, die dänische Kultur und Methoden zur Unterstützung mehrsprachiger Kinder ermöglicht.
FakS-Musical 2026: Shrek

FakS-Musical 2026: Shrek

Seit 25 Jahren begeistert die Geschichte von Shrek, Esel, Fiona und der sie umgebenden Märchenwelt auf der Leinwand. Die FakS lädt vom 14. bis 18. Juli 2026 zu den Vorstellungen des Musicals „Shrek“ um 19:30 Uhr in der Maintalhalle Mainaschaff ein.

Über das Stück

Shrek ist ein Oger, eine furchteinflößende, große, grüne Gestalt, die alles liebt, was eklig ist. Als eines Tages Lord Farquaad beschließt, alle Märchenwesen in Shreks Sumpf zu verbannen, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Shrek will sein Zuhause für sich alleine und erlebt begleitet von einem mitteilungsbedürftigen Esel ein großes Abenteuer. Dabei lernt er sich selbst und andere mehr zu schätzen und was wahre Schönheit ist. Ein Stück über die Besonderheiten jedes Einzelnen, über Solidarität und darüber, wie es ist, die gewohnte Haut verlassen zu wollen.

Vorverkauf

Der Vorverkauf beginnt am Montag, 8. Juni 2026.

Wir freuen uns über Ihren Besuch in unserem Sekretariat (Friedrich-Fröbel-Str. 3) zu folgenden Zeiten:

  • Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr
  • Montag bis Donnerstag außerdem 13 bis 16 Uhr
  • In den bayerischen Schulferien ist die Fachakademie geschlossen

Der Sonderverkauf für Teams und Kolleginnen und Kollegen aus der sozialpädagogischen Praxis findet am Dienstag, 12. Mai von 16 bis 18 Uhr in der Fachakademie statt.

Weitere Vorverkaufsstellen

  • MIZ – Miteinander im Zentrum e.V., Badergasse 7, 63739 Aschaffenburg, 06021 29876 Öffnungszeiten
  • Kulturamt Mainaschaff, Hauptstraße 10-12, 63814 Mainaschaff, Telefon 06021 70522
  • Caritasverband für den Landkreis Miltenberg, Hauptstraße 60, 63897 Miltenberg, Telefon 09371 978910

Der Vorverkauf endet am Montag, 13. Juli 2026.

Abendkasse

Die Abendkasse in der Maintalhalle ist am Veranstaltungstag ab 18:30 Uhr geöffnet. Wir informieren an dieser Stelle, sollten einzelne Vorstellungen ausverkauft sein.

Kartenpreise

  • 25,00 Euro – Normalpreis
  • 20,00 Euro – Mitglieder des FakS-Vereins
  • 10,00 Euro – Kinder und Jugendliche

Schulklassen sowie organisierte Kinder- und Jugendgruppen erhalten über die Fachakademie Freikarten für Begleitpersonen. Bitte sprechen Sie unser Sekretariat an.

Spendenprojekt

Das Ensemble setzt sich jedes Jahr für ein gemeinsames Anliegen ein. 2025 konnten wir das Café Grenzenlos unterstützen. Informationen zum Spendenziel 2026 folgen.

Informationen zum Musicalbesuch

  • Veranstaltungsort: Maintalhalle Mainaschaff, Jahnstraße 50, 63814 Mainaschaff
  • Einlass: ab ca. 19:10 Uhr. Nach Vorstellungsbeginn kein Einlass.
  • Vorstellungsdauer: ca. 3h inkl. Pause

  • ÖPNV:
    • Bahnhof Mainaschaff, ca. 5min Fußweg
    • Haltestelle Neubaustraße, ca. 5min Fußweg (Linie 14 ab Aschaffenburg Hbf/ROB)
    • Haltestelle Friedhof, ca. 5min Fußweg (Linie 50 ab Aschaffenburg Hbf/ROB)
  • Parken: Begrenzte Kapazitäten direkt vor der Halle.

  • Jegliche Bild- und Tonaufnahmen sind aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet.
  • Bei dieser Veranstaltung werden Stroboskopeffekte verwendet. Bei bestimmten Blitzfrequenzen können unter Umständen epileptische Anfälle ausgelöst werden.
  • Unsere Vorstellungen richten sich grundsätzlich hinsichtlich ihrer Dauer und der Inszenierung an Jugendliche und Erwachsene. Wir sprechen aber bewusst keine Altersempfehlung aus, da ein Besuch auch mit Kindern möglich ist. Zum Einen sieht und hört jede und jeder etwas anderes. Zum Anderen ist auch entscheidend, wie Kinder beim Musicalbesuch begleitet werden.
Einholunterricht in Pädagogik/Psychologie/Heilpädagogik

Einholunterricht in Pädagogik/Psychologie/Heilpädagogik

Der Einholunterricht im Fach Pädagogik, Psychologie und Heilpädagogik bot den Studierenden auch in diesem Schuljahr die Möglichkeit, zentrale Inhalte des Fachbereichs zu vertiefen und durch praxisorientierte Impulse zu erweitern. Als fest verankerter Bestandteilunseres Jahresverlaufs stärkt er das gemeinsame Lernen an der Fachakademie und schafft Raum für den Austausch über aktuelle Themen der sozialpädagogischen Praxis. Die Workshops wurden von der Lebenshilfe Werkstätten e.V. Schmerlenbach, dem SJR und JuPa Aschaffenburg, dem Verein Migranten für Migranten, der Dr.-Albert-Liebmann-Schule, ProFamilia sowie den Rainbows Aschaffenburg durchgeführt. Die Zusammenarbeit bereichert unsere Schulgemeinschaft jedes Jahr aufs Neue und eröffnet den Studierenden vielfältige Einblicke in unterschiedliche pädagogische Arbeitsfelder. Der Einholunterricht stellte damit eine wertvolle Ergänzung zum regulären Unterricht dar. Die Studierenden konnten ihr Wissen vertiefen, neue Perspektiven kennenlernen, wichtige Impulse für ihre zukünftige berufliche Tätigkeit mitnehmen.

Das war der Markt der Möglichkeiten

Das war der Markt der Möglichkeiten

Am 22. März 2026 feierten wir an der Fachakademie für Sozialpädagogik Aschaffenburg die Premiere unseres ersten Markts der Möglichkeiten. Die Kursräume der Akademie verwandelten sich an diesem Tag in ein lebendiges Netzwerk regionaler Einrichtungen aus Aschaffenburg, dem Landkreis Aschaffenburg und dem Landkreis Miltenberg. Zahlreiche Krippen, Kindergärten, Horte, Jugendhilfeeinrichtungen und sonderpädagogische Angebote stellten sich den (zukünftigen) Studierenden vor und zeigten, wie vielfältig das sozialpädagogische Arbeitsfeld ist.

In persönlichen Gesprächen konnten die Studierenden unterschiedliche pädagogische Konzepte kennenlernen, Fragen stellen und einen authentischen Eindruck von der Arbeit in den Einrichtungen gewinnen. Viele Institutionen präsentierten sich mit anschaulichen Materialien, kleinen Mitmachaktionen und praxisnahen Beispielen. Der Markt der Möglichkeiten bot den Studierenden eine wertvolle Orientierung: Welche Einrichtung passt zu meinen Interessen? Welche Arbeitsfelder möchte ich in Praktika kennenlernen? Welche Stellen kommen für das SEJ, Berufspraktikum oder den Berufseinstieg infrage? Die Vielfalt der vertretenen Einrichtungen machte deutlich, wie breit das Spektrum an beruflichen Perspektiven ist.

Für eine angenehme Atmosphäre sorgte das Zukunftsforum, das die Veranstaltung mit Kaffee und Kuchen begleitete und Raum für Austausch und Reflexion bot. Die positive Resonanz zeigt, wie wertvoll dieser neue Begegnungsraum ist. Wir freuen uns darauf, den Markt der Möglichkeiten künftig als festen Bestandteil unseres Jahresprogramms weiterzuführen.

Hier findet ihr alle teilnehmenden Einrichtungen der vergangenen Veranstaltung aus diesem Jahr

Netzwerk Zukunft – Gemeinsam Weiterdenken

Netzwerk Zukunft – Gemeinsam Weiterdenken

Mit der erstmaligen Durchführung des Netzwerks Zukunft wurde ein wichtiger Meilenstein gesetzt: Ehemalige aus unterschiedlichen Jahrgängen und Tätigkeitsfeldern kamen zusammen, um ihre Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Impulse für die zukünftige Ausrichtung der Fachakademie zu entwickeln. Dieses Zusammenkommen war mehr als ein Wiedersehen – es war der Beginn eines neuen Raums für Austausch, Perspektivenvielfalt und gemeinsames Gestalten.

Im Mittelpunkt stand die Zukunftswerkstatt, eine Methode, die bewusst Raum für Visionen, Kritik und konkrete Gestaltungsschritte eröffnet. In diesem strukturierten Prozess wurde deutlich, wie viel Potenzial in der Verbindung von gelebter Praxis, fachlicher Expertise und persönlicher Motivation steckt. Die Teilnehmenden arbeiteten nicht nur an Ideen, sondern an einem gemeinsamen Verständnis davon, wie die Zusammenarbeit sich in der Zukunft weiterentwickeln könne, um den Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft gerecht zu werden.

Das Netzwerk zeigte bereits in seinem ersten Jahr, wie wertvoll es ist, Menschen mit gemeinsamer Geschichte und unterschiedlichen Blickwinkeln zusammenzubringen. Die Offenheit, das Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, prägten die Atmosphäre und führten zu klaren, tragfähigen Ergebnissen. So wurde das Netzwerk Zukunft zu einem Ort, an dem neue Wege sichtbar werden und an dem der Grundstein für eine kontinuierliche, gemeinschaftliche Weiterentwicklung gelegt wurde.

BP Seminar: #Medienhelden

BP Seminar: #Medienhelden

Unser Medienseminar begann im Oktober und von Anfang an wurde uns bewusst, wie wichtig und welche Rolle digitale Medien inzwischen im Alltag von Kindern sind. Besonders spannend fanden wir die Frage, wie wir den Umgang mit dem iPad altersgerecht und verantwortungsvoll vermitteln können. Viele von uns kannten Tablets zwar aus dem privaten Bereich, doch im Seminar haben wir gelernt, sie gezielt als pädagogisches Werkzeug einzusetzen.

In den ersten Tagen des Seminars beschäftigten wir uns intensiv damit, wie Kinder je nach Alter an digitale Medien herangeführt werden können. Wir probierten verschiedene kindgerechte Apps selbst aus und arbeiteten in unterschiedlichen Gruppen an konkreten Aufgaben. Dabei konnten wir uns gut in die Rolle der Kinder hineinversetzen und überlegen, welche Anleitungen verständlich sind, wo Unterstützung nötig ist und wie man Medienangebote spannend und gleichzeitig sinnvoll gestaltet. Es hat uns besonders gefallen, dass wir vieles praktisch ausprobieren durften und nicht nur theoretisch darüber gesprochen haben.

Ein großer und wichtiger Teil des Seminars war unser eigenes Medienprojekt in der Einrichtung. Jede*r von uns entwickelte eine Idee, plante die Umsetzung und führte das Projekt selbstständig mit einer Kindergruppe durch. Das war für viele von uns eine neue Herausforderung, da wir Verantwortung übernehmen und flexibel auf die Kinder reagieren mussten. Gleichzeitig war es schön zu sehen, wie motiviert und kreativ die Kinder mit dem iPad gearbeitet haben. Am Ende des Seminars stellten wir unsere Projekte gegenseitig vor. Dieser Austausch war für uns besonders wertvoll, weil wir viele unterschiedliche Ideen kennengelernt haben – von kreativen Fotoprojekten über kleine Filmsequenzen bis hin zu langlebigen AGs. Dadurch haben wir zahlreiche Impulse bekommen, die wir auch in Zukunft in unseren Einrichtungen umsetzen können.

Rückblickend hat uns das Medienseminar nicht nur fachlich weitergebracht, sondern auch unser Selbstvertrauen im Umgang mit digitalen Medien gestärkt. Wir haben gelernt, dass ein iPad weit mehr sein kann als ein Unterhaltungsmedium – nämlich ein vielseitiges Werkzeug, um Kinder kreativ, spielerisch und altersgerecht zu fördern.

 

Autoren: Antonia Conti und Dario Amato