Fachakademie für Sozialpädagogik Aschaffenburg auf der Ausbildungsmesse in Hösbach

Fachakademie für Sozialpädagogik Aschaffenburg auf der Ausbildungsmesse in Hösbach

Am Freitag, den 16. Oktober 2026, nahm die Fachakademie für Sozialpädagogik Aschaffenburg an der Ausbildungsmesse in Hösbach teil. Dozentinnen sowie die Studierenden Ilayda aus dem Hauptkurs und Lena aus dem Grundkurs informierten die interessierten Schülerinnen und Schüler der Hösbacher Schulen über die Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher. Dabei konnten Fragen geklärt und Einblicke in den abwechslungsreichen Berufsalltag sowie die Ausbildung vermittelt werden. Anschauliche Materialien und kleine Give-aways rundeten das Angebot am Stand ab. So erhielten die Jugendlichen einen lebendigen Eindruck in das vielseitige Berufsfeld.

Teilnahme am 6. Aschaffenburger Inklusionslauf

Teilnahme am 6. Aschaffenburger Inklusionslauf

Am 4. Oktober 2026 waren wir als FakS beim Inklusionslauf in Aschaffenburg dabei – und haben gezeigt, was es bedeutet, Menschen wirklich Willkommen zu heißen. Nicht als Geste, sondern als Haltung. Ein Willkommen, das sagt: Du bist akzeptiert. Du gehörst dazu. Genau so, wie du bist.

Der Lauf war ein Moment, in dem Inklusion sichtbar wurde: Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Hintergründen und Lebenswegen liefen Seite an Seite. Kein Wettbewerb, kein Gegeneinander – sondern ein gemeinsames Vorankommen. Genau das macht Inklusion zu einem zentralen Wert unserer Gesellschaft. Für uns als FakS war die Teilnahme ein klares Zeichen. Wir stehen dafür ein, dass Teilhabe selbstverständlich sein muss. Dass Akzeptanz nicht verhandelt wird. Und dass Inklusion nicht nur ein pädagogisches Konzept ist, sondern eine Aufgabe, für die wir jeden Tag kämpfen – im Seminarraum, in der Praxis und mitten in unserer Stadt. Der Inklusionslauf hat uns daran erinnert, warum wir tun, was wir tun: Weil eine Gesellschaft nur dann stark ist, wenn alle Platz haben. Und weil Willkommen, Akzeptanz und Inklusion nicht nur Worte sind, sondern Wege, die wir gemeinsam gehen.

Viele Wege führen an die FakS – Biographiearbeit im SEJ

Viele Wege führen an die FakS – Biographiearbeit im SEJ

Warum möchte ich Erzieherin werden – und wie bin ich auf diesen Berufswunsch gekommen? Mit diesen Fragen haben sich die Erzieherpraktikant/innen im SEJ in ihren ersten Stunden an der FakS beschäftigt. Dabei wurde schnell deutlich: Die Wege in die Ausbildung sind ganz unterschiedlich.

Manche wussten schon früh, wohin ihr Weg führen sollte: „Ich wusste schon im Kindergarten, dass ich Erzieherin werden wollte.“ Andere hatten zunächst ganz andere Pläne – etwa eine Laufbahn bei der Bundeswehr oder als Flugbegleiterin.

Auch kleine Begegnungen können eine große Wirkung haben. Eine Erzieherpraktikantin erinnerte sich an die strahlenden Kinderaugen, wenn sie beim Drogeriemarkt ein Traubenzucker bekamen. Für andere spielte das persönliche Umfeld eine wichtige Rolle: Der eigene Partner oder die Eltern bestärkten sie in ihrem Berufswunsch. Und wer bereits in der Jugendarbeit aktiv ist, bringt oft schon wertvolle Erfahrungen und großes Interesse an der Arbeit mit jungen Menschen mit.

So verschieden die Geschichten auch sind, sie zeigen: Es gibt nicht den einen Weg in den Erzieher/-innenberuf. Was die Erzieherpraktikant/-inenn verbindet, ist die Motivation, Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu begleiten und ihre Entwicklung mitzugestalten. Die ersten Stunden in dem Fach Praxis- und Methodenlehre boten Gelegenheit, diesen persönlichen Beweggründen nachzugehen – und die vielfältigen Erfahrungen der Gruppe kennenzulernen.

Erster Jahrgang der Musikpädagogischen Zusatzqualifikation verabschiedet

Erster Jahrgang der Musikpädagogischen Zusatzqualifikation verabschiedet

Am 26. September zeigte sich der erste Jahrgang der Musikpädagogischen Zusatzqualifikation, kurz MuZ. Mit einer künstlerischen Performance mit Zeitungen eröffnete die Gruppe die Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen der Fachakademie.

Elf Studierende hatten sich bereits im ersten Jahr der Hauptausbildung dazu entschieden, im Berufspraktikum einen besonderen Schwerpunkt auf das vielfältige Spielen mit Musik zu legen. Im Studienjahr 2025/2026 absolvierten sie nun als erste die Musikpädagogische Zusatzqualifikation.

Dieses Angebot zur Vertiefung soll im Anerkennungsjahr unterstützen, die eigene Begabung und Neigung in diesem Bereich zu verfolgen. Damit wird dem besonderen musikpädagogischen Profil der FakS Aschaffenburg nun auch im letzten Ausbildungsabschnitt noch einmal mehr konzeptionelle Aufmerksamkeit geschenkt.

Studierende, die zwei Jahre im Wahlbereich Chor oder Orchester belegt haben, können an der MuZ teilnehmen. An einem Seminartag zu Beginn des Berufspraktikums wird zunächst auf die vielfältigen Erfahrungen und Ausbildungsinhalte zurückgeblickt und der Praxistransfer mit methodischen Impulsen wie auch im Gespräch verhandelt. Darauf folgt eine Erprobungsphase, bei der regelmäßige Aktivitäten mit musikpädagogischem Bezug in der Praxisstelle stattfinden.

Bei einem Praxisbesuch in den ersten Monaten des Kalenderjahres steht eine Zwischenreflexion an. Die Aktivität mit der Zielgruppe soll dabei möglichst nah am Alltag und der Praxisrealität gestaltet sein. Das Entdecken von Nüssen in der Kinderkrippe, Sprechgesang im Morgenkreis oder eine Runde mit Schlagern und Trommeln im Wohnheim für Erwachsene mit Behinderung sind einige Beispiele des ersten Jahrgangs dafür.

Im Mai wird die Zusatzqualifkation dann mit einem weiteren Seminartag abgeschlossen. Dabei präsentieren sich die Teilnehmenden erprobte Spiele aus dem Praxisalltag und verarbeiten ihre Erfahrungen abschließend künstlerisch.

Die Rückmeldungen zeigen, dass die Musikpädagogische Zusatzqualifikation einen gelungenen Baustein für eine Vertiefung von musikpädagogischen Inhalten im Berufspraktikum darstellt. Und der Jahrgang 2026/2027 steht bereits mit zwölf neue Studierende in den Startlöchern.

Neben der Musikpädagogischen Zusatzqualifikation bietet die Fachakademie für Sozialpädagogik Aschaffenburg der Caritas Schulen gGmbH Würzburg im Berufspraktikum auch eine Vertiefung im religionspädagogischen Bereich an. Außerdem kann das Anerkennungsjahr auch im Ausland absolviert werden.

Foto von links nach rechts: Paula Kraus, Johannes Ries (Lehrkraft), Naomi Vill, Jessica Schäfer, Dario Amato, Vincent Bathon, Emilia Schreck, Chiara Huber, Lara Kampfmann, Milena Karg, Idal Kessel (auf dem Foto fehlt: Vivien Spät)

8.800 Euro für „Glück im Unglück“ Studierende der FakS Aschaffenburg engagieren sich für Kinder in Würzburg

8.800 Euro für „Glück im Unglück“ Studierende der FakS Aschaffenburg engagieren sich für Kinder in Würzburg

Bei den Vorstellungen des Musicals „Shrek“ im Juli dieses Jahres lud das Ensemble der Fachakademie für Sozialpädagogik Aschaffenburg (FakS) ein, für die Stiftung „Glück im Unglück“ zu spenden. Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher überreichten nun am Dienstag, 22. September, die Summe von 8.800 Euro an die Vorstandsmitglieder Hartmut Emser und Bernd Vormwald, die aus Würzburg angereist waren.

Dort unterstützt „Glück im Unglück“ das Kinderzentrum „Spieli“ im Stadtteil Zellerau. Die Einrichtung für Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren ist ein betreuter Abenteuerspielplatz und feierte dieses Jahr 50-jähriges Jubiläum. Durch Spenden an die Stiftung sind außerplanmäßige Anschaffungen und besondere Projekte möglich. Bernd Vormwald, Stiftungsvorstand und Ehemaliger der FakS Aschaffenburg, berichtete, dass zwei konkrete Vorhaben mit den von den Studierenden gesammelten Spenden angegangen werden können: Ein Raum zum Raufen könne mit neuen Matten ausgestattet werden und für die nächsten Videoprojekte mit den Kindern, könne man nun von „Kassette“ auf digitale Technik umsteigen.

Das Musicalprojekt ist Teil der Ausbildungskonzeption der Fachakademie für Sozialpädagogik Aschaffenburg der Caritas Schulen gGmbH Würzburg. In diesem Rahmen setzen sich die Studierenden jedes Jahr für ein soziales Anliegen ein.

Foto Spendenübergabe: vorne von links nach rechts: Stiftungsvorstand Hartmut Emser, FakS-Schulleiterin Sonja Roth, Stiftungsvorstand Bernd Vormwald mit Lehrkräften und Studierenden der Fachakademie