Übung Heilpädagogik im Hauptkurs

Übung Heilpädagogik im Hauptkurs

In der Übung Heilpädagogik hben wir viel erlebt.

Gestartet haben wir im Oktober mit dem Inklusionslauf. Dort hatten wir das erste Mal die Möglichkeit mit Menschen mit Behinderung in Kontakt zu treten.

In der FakS gab es eine Stunde über das Thema “ Einfache Sprache“, wir lernten über die Barrierefreiheit die es auf Websites gibt. Dann durften wir es einmal selbst ausprobieren und merkten schnell, wie schwierig es ist.

Spannend war der Inklusionsspaziergang. Zusammen mit der AG Inklusion sind wir durch Damm gelaufen, gingen einkaufen, machten ein Abstecher bei der Sparkasse und auf dem Spielplatz. Wir durften Rollstühle, Langstöcke und Ohrenschützer ausprobieren. So konnten wir erleben, wie Menschen mit einer Behinderung ihren Alltag meistern. Dabei haben wir gemerkt, dass viele Wege uneben sind und manche Ampeln keine Töne machen. Dadurch haben wir mehr Verständnis und Mitgefühl bekommen. Wir haben gelernt, unsere eigenen Fähigkeiten zu schätzen. Es war beeindruckend zu sehen, was Menschen mit Behinderung alles können. Zum Beispiel sich ohne Sehen zurechtfinden oder einen Rollstuhl fahren. Den Tag beendeten wir mit den Leckereien die wir bei Aldi und Balkan Bäckerei holten.

Außerdem haben wir ein Power-Chair-Hockey-Spiel angeschaut. Wir fuhren gemeinsam hin und schauten die spannenden Spiele an. Menschen mit verschiedenen Behinderungen haben zusammen gespielt. Uns haben ihre Schnelligkeit und die Gemeinschaft beeindruckt.

Die Übung war sehr praktisch. Wir machten Ausflüge und hörten einen Workshop über Sexualpädagogik. Wir haben viele Einblicke in die Heilpädagogik bekommen. Dabei konnten wir Menschen mit Behinderung kennenlernen und viel Neues lernen.

 

Dieser Text wurde in einfacher Sprache geschrieben.

Beeindruckende Momente beim Besuch der Eiskönigin

Beeindruckende Momente beim Besuch der Eiskönigin

Am 17. April war es endlich so weit: Nachdem das geplante Musical im letzten Jahr kurzfristig geändert werden musste, ging es dieses Jahr endlich in die Aufführung des Musicals Die Eiskönigin. Mit dabei waren nicht nur zahlreiche Studierende, sondern auch einige Dozenten, und sogar unser allseits beliebter Hausmeister Volker Hain. Schon die Busfahrt nach Stuttgart war alles andere als langweilig: Viele spielten gemeinsam ein Spiel, bei dem Aussagen einer Person zugeordnet werden mussten. Dabei wurde viel gelacht, weil so manche Zuordnung überraschend gut passte, andere dagegen völlig danebenlagen.

In Stuttgart angekommen, hatten wir zunächst etwas Freizeit. In kleinen Gruppen erkundeten einige die Umgebung, schlenderten durch die Straßen und genossen die gemeinsame Zeit. Andere nutzten die Gelegenheit, sich etwas zu essen zu holen und das sonnige Wetter zu genießen. Anschließend trafen wir uns vor dem Apollo Theater, wo wir unsere Tickets bekamen. Ein Gruppenfoto im Theater durfte natürlich nicht fehlen.

Schon beim Betreten des großen Saals war die Atmosphäre beeindrucken: rot gepolsterte Sitze, die goldumrahmte Bühne, alles wirkte fast schon ein wenig prunkvoll. Das absolute Highlight war natürlich die Aufführung selbst. Besonders beeindruckend waren die detailreichen Bühnenbilder und die aufwendigen Effekte. Vor allem der Moment, als Elsa zum ersten Mal ihre Eiskräfte einsetzt und “echter” Schnee durch die Luft wirbelt, wirkte wie pure Magie und zog einen sofort in seinen Bann.

Für viele Lacher sorgte Olaf, der, ganz wie im Film, naiv und herrlich direkt war. Egal wie ernst die Situation gerade war, lockerte er die Stimmung immer wieder auf.  Nach der Aufführung ging es schließlich mit dem Bus zurück zur FakS, auch wenn dieser erst nach mehreren Startversuchen wirklich losfahren konnte. Es war ein rundum gelungener Tag, der uns allen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Hannah Bathon, HK

Berufspraktikum im Ausland

Berufspraktikum im Ausland

Neue Kulturen erleben, pädagogische Ansätze vergleichen, die eigene Haltung schärfen – ein Berufspraktikum im Ausland verändert nicht nur den Blick auf Bildung, sondern auch auf sich selbst.
Es sind diese besonderen Erfahrungen, die zeigen, wie vielfältig Lernen sein kann, wenn wir es aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Jede Begegnung, jedes Gespräch, jede Herausforderung erweitert Horizonte und stärkt die Professionalität, die in der Erzieher:innenausbildung so zentral ist. Wer im Ausland arbeitet, lernt, flexibel zu sein, Unterschiede wertzuschätzen und die eigene pädagogische Haltung bewusst weiterzuentwickeln. Man wächst an Situationen, die man vorher nicht kannte, und entdeckt, wie viel Stärke in Offenheit und Neugier steckt.
Diese Erfahrungen prägen – im Kopf, im Herzen und im beruflichen Selbstverständnis.

Bunt gestaltetes Poster mit dem Titel „Unser Berufspraktikum in Valencia“. Oben links ein Foto von drei jungen Frauen (Carla, Leonie und Luana), die vor einer orangefarbenen Wand mit der Aufschrift „Valencia mi amor“ sitzen. Daneben steht ein Text auf Deutsch, der beschreibt, dass sie aktuell an der Deutschen Schule Valencia arbeiten, pädagogische Erfahrungen sammeln und besonders die Mehrsprachigkeit sowie die Kultur vor Ort erleben. Im unteren Bereich sind mehrere eingerahmte Fotos zu sehen: Kinder beim Spaziergang im Freien, gemeinsames Arbeiten mit Teig, Bastelaktivitäten sowie Bilder eines modernen Kindergarten-Neubaus mit Außenbereich, Spielplatz und Innenräumen. Im Hintergrund ist eine stilisierte Ansicht von Valencia mit moderner Architektur und Wasserflächen zu erkennen.
Kreativ gestaltetes Poster mit dem Titel „Unser Berufspraktikum in Barcelona“. Mehrere Fotos zeigen Eindrücke aus Barcelona: die Sagrada Família aus der Froschperspektive, einen Strand bei Sonnenuntergang sowie ein Gebäude im Stil von Antoni Gaudí.

Rechts mittig ein Foto von drei jungen Frauen (Victoria, Pauline und Maya), die vor einer felsigen Küste mit Meer sitzen und in die Kamera lächeln. Daneben steht ein Text, der beschreibt, dass sie ein Jahr im Kindergarten der Deutsche Schule Barcelona arbeiten, Kinder in ihrer zweisprachigen Entwicklung begleiten, Sprachförderung gestalten und den Alltag in einer interkulturellen Umgebung erleben.

Unten sind weitere Bilder zu sehen: ein modernes Schulgebäude sowie eine Turnhalle mit spielenden Kindern. Ergänzt wird das Poster durch eine gemalte spanische Flagge und das Logo der Deutsche Schule Barcelona.
Collageartiges Poster mit dem Titel „BP in Madrid 2025/26“, dargestellt auf einem gelben Notizzettel in der Mitte. Darum herum sind vier Polaroid-ähnliche Fotos angeordnet: Oben links ein Spiegel-Selfie von den Berufspraktikant/-innen Laura und Lina in einem Innenraum, oben rechts eine Szene aus der Arbeit mit Kindern, bei der mehrere Hände mit Pinseln und Farben auf einem Tisch malen. Unten links ein modernes Gebäude der Deutsche Schule Madrid mit offener Architektur, unten rechts eine Freizeitaufnahme mit einer Reiterstatue auf einem Platz in Madrid vor historischen Gebäuden.
Ein hellblau gestaltetes Collage‑Poster dokumentiert ein Berufspraktikum in Kopenhagen. Oben ist ein Foto von zwei Berufspraktikantinnen in einem Park zu sehen, daneben weitere Bilder: ein historisches Gebäude, ein gemütlicher Raum mit Spielmaterial, eine Sporthalle und die Kleine Meerjungfrau am Wasser. Ein Text beschreibt, dass das Praktikum Einblicke in skandinavische pädagogische Ansätze, die dänische Kultur und Methoden zur Unterstützung mehrsprachiger Kinder ermöglicht.
Einholunterricht in Pädagogik/Psychologie/Heilpädagogik

Einholunterricht in Pädagogik/Psychologie/Heilpädagogik

Der Einholunterricht im Fach Pädagogik, Psychologie und Heilpädagogik bot den Studierenden auch in diesem Schuljahr die Möglichkeit, zentrale Inhalte des Fachbereichs zu vertiefen und durch praxisorientierte Impulse zu erweitern. Als fest verankerter Bestandteilunseres Jahresverlaufs stärkt er das gemeinsame Lernen an der Fachakademie und schafft Raum für den Austausch über aktuelle Themen der sozialpädagogischen Praxis. Die Workshops wurden von der Lebenshilfe Werkstätten e.V. Schmerlenbach, dem SJR und JuPa Aschaffenburg, dem Verein Migranten für Migranten, der Dr.-Albert-Liebmann-Schule, ProFamilia sowie den Rainbows Aschaffenburg durchgeführt. Die Zusammenarbeit bereichert unsere Schulgemeinschaft jedes Jahr aufs Neue und eröffnet den Studierenden vielfältige Einblicke in unterschiedliche pädagogische Arbeitsfelder. Der Einholunterricht stellte damit eine wertvolle Ergänzung zum regulären Unterricht dar. Die Studierenden konnten ihr Wissen vertiefen, neue Perspektiven kennenlernen, wichtige Impulse für ihre zukünftige berufliche Tätigkeit mitnehmen.

Netzwerk Zukunft – Gemeinsam Weiterdenken

Netzwerk Zukunft – Gemeinsam Weiterdenken

Mit der erstmaligen Durchführung des Netzwerks Zukunft wurde ein wichtiger Meilenstein gesetzt: Ehemalige aus unterschiedlichen Jahrgängen und Tätigkeitsfeldern kamen zusammen, um ihre Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Impulse für die zukünftige Ausrichtung der Fachakademie zu entwickeln. Dieses Zusammenkommen war mehr als ein Wiedersehen – es war der Beginn eines neuen Raums für Austausch, Perspektivenvielfalt und gemeinsames Gestalten.

Im Mittelpunkt stand die Zukunftswerkstatt, eine Methode, die bewusst Raum für Visionen, Kritik und konkrete Gestaltungsschritte eröffnet. In diesem strukturierten Prozess wurde deutlich, wie viel Potenzial in der Verbindung von gelebter Praxis, fachlicher Expertise und persönlicher Motivation steckt. Die Teilnehmenden arbeiteten nicht nur an Ideen, sondern an einem gemeinsamen Verständnis davon, wie die Zusammenarbeit sich in der Zukunft weiterentwickeln könne, um den Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft gerecht zu werden.

Das Netzwerk zeigte bereits in seinem ersten Jahr, wie wertvoll es ist, Menschen mit gemeinsamer Geschichte und unterschiedlichen Blickwinkeln zusammenzubringen. Die Offenheit, das Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, prägten die Atmosphäre und führten zu klaren, tragfähigen Ergebnissen. So wurde das Netzwerk Zukunft zu einem Ort, an dem neue Wege sichtbar werden und an dem der Grundstein für eine kontinuierliche, gemeinschaftliche Weiterentwicklung gelegt wurde.