Ergebnisse einer Vorlesestudie 2016

Zum morgigen Vorlesetag 2016 folgende Informationen:

- Fast allen Kindern gefällt, wenn Ihnen Erwachsene etwas vorlesen (91 %)

- Dieser Wert ist ähnlich groß, wenn in der Familie die Bildung keinen großen Stellenwert hat (86%) oder

- in der Familie eine andere Sprache als Deutsch gesprochen wird (92%).

- Jedes dritte Kind wünscht sich, dass die Eltern ihnen noch mehr vorlesen (30%).

Dies sind die Ergebnisse der mittlerweile 10. Studie des gemeinsames Projekts der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutsche Bahn Stiftung gGmbH und wird seit 2007 jährlich durchgeführt. Dabei wurden in diesem Jahr die Kinder selbst befragt.

Zur Studie

Projekt "Vorlesetag am 18.11." Mach mit!

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. 

Jedes Jahr am dritten Freitag im November begeistert der Aktionstag mittlerweile über 110.000 Vorleserinnen und Vorleser. Gemeinsam lesen sie über zwei Millionen kleinen und großen Zuhörern vor. Jeder kann dabei sein und an diesem Tag Geschichten zum Geschenk machen. Jetzt anmelden!

Anzahl der unter Dreijährigen in Krippen und Kindertagesstätten

Die Zahl der Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung ist zum 1. März 2016 gegenüber dem Vorjahr um rund 26.200 auf insgesamt knapp 719.600 Kinder gestiegen. Der Anstieg fiel damit weniger stark aus als in den Vorjahren (2015: + 32.600). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand der Ergebnisse zur Statistik der Kindertagesbetreuung weiter mitteilt, lag die Betreuungsquote am Stichtag bundesweit bei 32,7 Prozent (2015: 32,9 Prozent).

Nähere Angaben finden Sie unter Statistisches Bundesamt

Stuttgarter Erklärung zur Mehrsprachigkeit

Auf der internationalen Fachtagung „Frühe Mehrsprachigkeit – Chancen und Perspektiven im Blick“ in Stuttgart diskutierten Vertreter/-innen aus Forschung und Praxis über die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in der sozialpädagogischen Arbeit mit Kindern. Aus dieser Diskussion ist ein interessantes Papier (Die Stuttgarter Erklärung in Fortführung der Mannheimer Erklärung von 2006) entstanden.

In der Stuttgarter Erklärung wird die Mehrsprachigkeit als Chance für Bildungsgerechtigkeit vor allem für Kinder mit Migrationshintergrund gesehen. Vor allem auf dem Hinergrund der aktuellen Entwicklung ist die Bereitschaft von allen Bildungseinrichtungen die Sprachbildung vor allem für mehrsprachige Kinder und deren Familien zu unterstützen, ein zentraler Faktor der Integration.

Zur Stuttgarter Erklärung

Gute Nachrichten für Erasmus+

Gute Nachrichten für Lernende in Mobilitätsprojekten: Die EU-Kommission möchte Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung, die länger als zwei Monate dauern, künftig finanziell besser ausstatten.

Als Reaktion auf die Anregungen vieler Projektträger sowie der NA beim BIBB reagiert die EU-Kommission mit einer verbesserten Förderung. Damit unterstreicht sie die Bedeutung längerfristiger Lernaufenthalte im Ausland für Azubis und junge Fachkräfte im Anschluss an ihre Ausbildung.

Aktuell hängt der Zuschuss zu den Aufenthaltskosten für Teilnehmende in Erasmus+ Mobilitätsprojekten vom Zielland und der Aufenthaltsdauer ab. Bislang gilt, dass die zugrunde liegenden Tagessätze in zwei Stufen abgesenkt werden, wenn der Aufenthalt länger als 14 bzw. 60 Tage dauert. Für die kommende Antragsrunde plant die EU-Kommission hier Verbesserungen: Die zweite Absenkung soll entfallen, so dass längerfristige Aufenthalte ab der Antragsrunde 2017 finanziell deutlich besser ausgestattet sein sollen. Auf der Grundlage der aktuellen Fördersätze bedeutet das konkret:

  • Wer ein viermonatiges Praktikum in Frankreich absolviert, würde 3.140 Euro (statt 2.720 Euro) Zuschuss für den Aufenthalt erhalten.
  • Wer einen neunmonatigen Lernaufenthalt in Schweden absolviert, würde 6.904 Euro (statt 5.434 Euro) Zuschuss erhalten.

Die geplante Änderung tritt in Kraft, wenn sie mit dem Programmleitfaden 2017 veröffentlicht wird.

Quelle: www.na-bibb.de