Zum Abschluss unseres ersten Jahres der FakS durften wir vom 13.07.–17.07. eine abwechslungsreiche und lehrreiche Projektwoche erleben. Jeder Tag stand unter einem anderen Thema und bot uns die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln, unsere neuen Grundkursklassen kennenzulernen und dabei viele wertvolle Erkenntnisse mitzunehmen.
Am Montag startete unsere Projektwoche mit einem gemeinsamen Treffen im Mehrzweckraum. Dort begrüßten wir uns auf verschiedene kreative Arten und zeichneten anschließend bildlich unseren Weg durch das SEJ auf. Anschließend erfolgte die Bekanntgabe der neuen Klasseneinteilung in Form eines Ratespiels: Zu jeder Person gab es drei Hinweise, bevor die Einteilung in den neuen Kurs bekannt gegeben wurde. Am Nachmittag lernten wir dann unsere neunen Kursleitungen kennen und starteten mit einem Kennenlernspiel, bei dem jeder seinen Namen kreativ vorstellen durfte, etwa mit einem Reim oder einem Lied. Anschließend entwickelten wir eine Choreografie und drehten als Grundkurs gemeinsam ein Musikvideo.
Am Dienstag stand schließlich das Thema Umweltpädagogik im Mittelpunkt. Wir erhielten Müllbeutel und Handschuhe und machten uns als MüllsammlerInnen auf den Weg durch den Stadtteil Damm. Dazu bekamen wir Bilder von verschiedenen Orten, die wir in Damm finden und aufsuchen sollten. An diesen Stationen sammelten wir nicht nur achtlos weggeworfenen Müll, sondern setzten uns auch mit den jeweiligen Orten auseinander und sammelten neue Erfahrungen über unsere Umgebung. Dabei wurde uns bewusst, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt ist. Am Nachmittag bastelten wir dann aus „sauberem“ Müll kreative Kunstwerke. So konnten wir erleben, dass vermeintlicher Abfall wiederverwendet werden kann und Nachhaltigkeit auch Spaß macht.
Am Mittwoch stand das Thema Kleinstkindpädagogik im Mittelpunkt. Zum Einstieg sahen wir ein Video über den Ablauf einer Geburt. Anschließend besuchte uns die Hebamme Anke und gab uns einen spannenden Einblick in ihren Beruf. Sie erklärte uns die verschiedenen Phasen einer Schwangerschaft und Geburt, sowie ihre Aufgaben als Hebamme. Danach fanden verschiedene Workshops statt, für die wir uns bereits im Voraus anmelden konnten. Zur Auswahl standen unter anderem die Themen Ernährung, Musik und Partizipation im Kleinstkindalter sowie Wickeln, Tragen und Fingerspiele. In den Workshops erhielten wir viele praktische Tipps und Anregungen für die pädagogische Arbeit mit Krippenkindern.
Am Donnerstag liefen schließlich nochmal alle drei SEJ-Kurse gemeinsam zum Rosenberg-Zeltplatz. Dort spielten wir mit den Dozenten ein Gruppenspiel, bei dem Teamarbeit und Zusammenarbeit im Mittelpunkt standen. Anschließend wurden wir in unsere alten SEJ-Gruppen eingeteilt und durchliefen verschiedene Stationen, um unser vergangenes SEJ-Jahr zu reflektieren und unsere Erfahrungen an die künftigen SEJ-Kurse weiterzugeben. Dabei gestalteten wir unter anderem Reels, Erklärvideos oder schrieben Briefe. Zurück in der Schule hielten wir unseren zukünftigen persönlichen Weg mit Erwartungen, Zielen, Ängsten und Erfahrungen auf Papier fest. Zum Abschluss des Schultages kam ein eigens für uns bestellter Eiswagen, bei dem sich alle ein Eis holen durften. Am gleichen Abend trafen wir uns nochmal auf freiwilliger Basis mit unseren Mitschülern und den Dozenten zum gemeinsamen Essen in einem Restaurant und besuchten anschließend das FAKS-Musical.
Am Freitag fand schließlich der Abschlusstag unserer Projektwoche statt und wir erhielten unsere Lerntagebücher. Bei einem gemeinsamen Frühstück zusammen mit vielen alten und neuen Dozenten verbrachten wir eine gemütliche Zeit miteinander, bevor wir in Kleingruppen ein Gemeinschaftsquiz durchführten. Dabei standen Diskussion, Austausch und Spaß im Vordergrund. Anschließend nutzten wir die gemeinsame Zeit, um die Projektwoche entspannt ausklingen zu lassen.
Insgesamt war die Woche eine wertvolle Erfahrung, bei der wir viel Neues lernen konnten. Wir stärkten unser Zugehörigkeitsgefühl, entwickelten unsere Kreativität weiter und sammelten wichtige Erfahrungen für unseren zukünftigen pädagogischen Beruf.
Maya Rimmel und Lucia Grandiger


