Zertifikatsstudium für angehende Leitungskräfte

Die Deutsche Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF) der Technischen Universität Dortmund möchte auf ihr berufsbegleitendes Zertifikatsstudium „Leitung in Tageseinrichtungen für Kinder“ aufmerksam machen. Weitere Informationen findet Sie im anliegenden Werbeflyer sowie unter folgendem Link: http://www.zhb.tu-dortmund.de/ltk. Die Weiterbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte in Tageseinrichtungen für Kinder. Die DAPF bietet das Studium in Kooperation mit der TU Dortmund und dem Verband Bildung und Erziehung – Landesverband NRW e.V. an.

 

Aktionstag Kinderrechte

Wie in jedem Jahr findet am 20. November 2017 weltweit der Aktionstag für die Kinderrechte statt. Angesichts globaler Krisen, Kriege und Hungersnöte tritt in der öffentlichen und persönlichen Wahrnehmung die Situation von Kindern aus dem Blick. Daher ist dieser Tag so wichtig. Die Vereinten Nationen haben ihn mit der UN- Kinderrechtskonvention von 1989 ins Leben gerufen. 

UNICEF - die Kinderhilfsorganisation der Vereinten Nationen - stellt umfangreiche Materialien zur Verfügung, die man z.B. in einer Kindergruppe gut einsetzen kann.

Zu den Materialien: https://www.unicef.de/mitmachen/aktionstag-kinderrechte/materialien-aktionstag-kinderrechte

 

Anzahl der unter Dreijährigen in Krippen und Kindertagesstätten

Die Zahl der Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung ist zum 1. März 2016 gegenüber dem Vorjahr um rund 26.200 auf insgesamt knapp 719.600 Kinder gestiegen. Der Anstieg fiel damit weniger stark aus als in den Vorjahren (2015: + 32.600). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand der Ergebnisse zur Statistik der Kindertagesbetreuung weiter mitteilt, lag die Betreuungsquote am Stichtag bundesweit bei 32,7 Prozent (2015: 32,9 Prozent).

Nähere Angaben finden Sie unter Statistisches Bundesamt

Stuttgarter Erklärung zur Mehrsprachigkeit

Auf der internationalen Fachtagung „Frühe Mehrsprachigkeit – Chancen und Perspektiven im Blick“ in Stuttgart diskutierten Vertreter/-innen aus Forschung und Praxis über die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in der sozialpädagogischen Arbeit mit Kindern. Aus dieser Diskussion ist ein interessantes Papier (Die Stuttgarter Erklärung in Fortführung der Mannheimer Erklärung von 2006) entstanden.

In der Stuttgarter Erklärung wird die Mehrsprachigkeit als Chance für Bildungsgerechtigkeit vor allem für Kinder mit Migrationshintergrund gesehen. Vor allem auf dem Hinergrund der aktuellen Entwicklung ist die Bereitschaft von allen Bildungseinrichtungen die Sprachbildung vor allem für mehrsprachige Kinder und deren Familien zu unterstützen, ein zentraler Faktor der Integration.

Zur Stuttgarter Erklärung

Gute Nachrichten für Erasmus+

Gute Nachrichten für Lernende in Mobilitätsprojekten: Die EU-Kommission möchte Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung, die länger als zwei Monate dauern, künftig finanziell besser ausstatten.

Als Reaktion auf die Anregungen vieler Projektträger sowie der NA beim BIBB reagiert die EU-Kommission mit einer verbesserten Förderung. Damit unterstreicht sie die Bedeutung längerfristiger Lernaufenthalte im Ausland für Azubis und junge Fachkräfte im Anschluss an ihre Ausbildung.

Aktuell hängt der Zuschuss zu den Aufenthaltskosten für Teilnehmende in Erasmus+ Mobilitätsprojekten vom Zielland und der Aufenthaltsdauer ab. Bislang gilt, dass die zugrunde liegenden Tagessätze in zwei Stufen abgesenkt werden, wenn der Aufenthalt länger als 14 bzw. 60 Tage dauert. Für die kommende Antragsrunde plant die EU-Kommission hier Verbesserungen: Die zweite Absenkung soll entfallen, so dass längerfristige Aufenthalte ab der Antragsrunde 2017 finanziell deutlich besser ausgestattet sein sollen. Auf der Grundlage der aktuellen Fördersätze bedeutet das konkret:

  • Wer ein viermonatiges Praktikum in Frankreich absolviert, würde 3.140 Euro (statt 2.720 Euro) Zuschuss für den Aufenthalt erhalten.
  • Wer einen neunmonatigen Lernaufenthalt in Schweden absolviert, würde 6.904 Euro (statt 5.434 Euro) Zuschuss erhalten.

Die geplante Änderung tritt in Kraft, wenn sie mit dem Programmleitfaden 2017 veröffentlicht wird.

Quelle: www.na-bibb.de